Über mich

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Thats me!

Immer wieder mal werde ich gefragt, wie ich zur Kardiotechnik gekommen bin.
Ich hatte schon einige Jahre in der Krankenpflege und der Anästhesie an einem grossen Berliner Universitätsklinikum gearbeitet, da kam ich 1999 auf die Idee, mich beruflich verändern zu wollen.
Eigentlich liebäugelte ich mit einem Informatikstudium, aber nach genauerem Hinsehen fand ich so viel Mathematik nun doch nicht so toll!
Ein Freund gab mir einen Ausschnitt aus der Berliner Morgenpost mit einem Artikel über das "10-jährige Jubiläum der Akademie für Kardiotechnik am 17.04.1998" mit den Worten, ob das nicht etwas für mich wäre?
Kardiotechnik? Nachdem ich mich über den Begriff schlau gemacht hatte und die Neugier in mir geweckt worden war, schrieb ich eine Bewerbung an diese Akademie und gab sie noch am selben Abend persönlich beim Deutschen Herzzentrum in Berlin ab.
Einige Tage später erhielt ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch in dieser Akademie bei einem Peter F. Böttger. Das Vorstellungsgespräch verlief ganz entspannt und kurze Zeit später hatte ich eine Zusage für die Ausbildung zum Kardiotechniker!
Während der 2-jährigen Ausbildung machte ich unter anderem mehrere Praktika im Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen. Schon während der Ausbildung wurde ich gefragt, ob ich denn nach der Prüfung dort anfangen möchte. In Bad Oeynhausen arbeitete ich einige Jahre als Kardiotechniker und konnte dort viel Erfahrung in der Erwachsenenperfusion, mit Assist-Devices, ECMO und im Transplant-Team sammeln. 2005 zog es mich zurück in die alte Heimat. Ich nahm eine Stelle als Kardiotechniker im Evangelisch-Freikirchlichen Krankenhaus und Herzzentrum Brandenburg in Bernau bei Berlin an. Hier lagen meine Tätigkeitsschwerpunkte in den Minimierten HLM-Systemen, der Ausbildung von Absolventen der Akademie für Kardiotechnik, der Forschung (Tierperfusion) und der Entwicklung und Umsetzung des von mir ins Leben gerufenen Projektes "Kardiotechnik in Deutschland".
Im Jahr 2008 erhielt ich auf einem Kongress ein Angebot für eine Kardiotechnikerstelle am Unispital Zürich. Schon wieder umziehen? In ein anderes Land? Nachdem ich mir das ganze reichlich überlegt hatte, zog ich zum 1. Juni 2008 in die Schweiz.
Als ich mich gerade in Zürich eingelebt hatte, erhielt ich im Sommer 2008 eine Mail von Frank Born, den ich schon seit Jahren über die Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik kannte. Er erzählte mir, das er eine Stelle in seinem Team besetzen müsste und ob ich mir nicht einmal seine Klinik in Kreuzlingen/Konstanz ansehen möchte. Das Team sowie die kardiotechnischen Innovationen dort imponierten mir sehr, sodas ich zum 1. Januar 2009 eine Stelle im Herz-Neurozentrum Bodensee in Kreuzlingen annahm.
In unserem Team beschäftigen wir uns mit der Minimalisierung der Erwachsenenperfusion (Stichwort MAPS -> Minimized Adult Perfusion System) und unter der Federführung von Frank Born mit der Entwicklung des minimierten Transportsystems "Life-Box", zu dem ich unter anderem den Internetauftritt beitrug. Ausserdem gestaltete ich mit meinem Kollegen Thomas Dreizler den Relaunch der Homepage der Schweizerischen Gesellschaft für Perfusionstechniken, deren Mitglied ich seit 2008 bin.

Ein grosses Feld bei uns nimmt auch die Ausbildung von Studenten der Fachhochschule Villingen-Schwenningen ein, denen wir auch bei der Erstellung ihrer Bachelor- und Masterthesen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ich bin Mitglied im deutschen Berufsverband Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik e.V. und im schweizerischen Berufsverband Schweizer Gesellschaft für Perfusionstechniken SGfP, bei dem ich auch Webmaster bin.