Herzunterstützungssysteme / Ventricle Assist-Devices (VAD)


Herzunterstützungssysteme (Ventricle Assist Devices, VAD) werden eingesetzt, wenn das Herz nicht mehr genug Pumpleistung erbringt, entweder bis sich das Herz erholt hat (Bridge to Recovery) oder bis zur Transplantation (Bridge to Transplant). Von den Neueren sind manche Systeme auch für eine permanente Unterstützung (Permanent Support, Destination Therapy) gedacht.

 

Indikationen zur Implantation eines Unterstützungssystems: Mögliche Komplikationen:
Akutes myokardiales Pumpversagen nach HLM-OP
Cardiac Index deutlich < 2 l/min*m2
linksatrialer Vorhofdruck > 20 mmHg
systemischer Gefäßwiderstand > 2100*10-5 Ns/cm5
Überbrückung vor Transplantation (z.B. Kardiomyopathie)
Überbrückung bei akuter Abstoßungsreaktion nach Transplantation
Blutung
Embolien (Luft, Thromben)
Infektion
Hämolyse

Es werden drei verschiedene Typen von Pumpen benutzt:

Rotationspumpen
Verdrängerpumpen
Total künstliches Herz (Total artificial heart, TAH)

 

Link

Helmholtz-Institut Aachen (HIA) Helmholtz-Institut Aachen (HIA)
Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik am Helmholtz-Institut Aachen (HIA).
Die Schwerpunkte der Arbeitsgruppe Kardiovaskuläre Technik liegen traditionell im Bereich des Herz-Kreislauf-Systems. Hier werden sowohl grundlagenorientierte als auch anwendungsbezogene Projekte im Bereich von Blutpumpen und Herzklappen verstärkt bearbeitet.
 
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